Besonderheiten im Transport in der Zusammenarbeit mit den Streitkräften
Wir erläutern die notwendigen Besonderheiten, die zu einer Zusammenarbeit Bundeswehr mit dem Transportgewerbe geführt haben, erklären das “Logistische System der Bundeswehr“, streifen notwendigerweise das Kriegswaffenkontrollgesetz mit seinen konkreten Auswirkungen auf Speditionen, erklären auf fachlicher Ebene die Ladungssicherung speziell bei Militärfahrzeugen und andere die Zusammenarbeit betreffende Aspekte.
ZIELSETZUNG:
Mit dem Seminar “Besonderheiten im Transport in der Zusammenarbeit mit den Streitkräften“ (Benennungsvorschlag) wollen wir Sie an die Streitkräfte – Bundeswehr und NATO-Streitkräfte – heranführen, Sie mit Besonderheiten vertraut machen und auf jeden Fall dafür sorgen, dass Sie in der “logistischen-defence-community“ sicher Auftreten und mitreden können, ohne als Nichtwissender gleich aufzufallen.
ZEITABLAUF
Montag, 23. November 2026, 12:30 bis Dienstag, 24. November 2026, 16:30 Uhr
Dozent: L & L International Consulting, Klaus Peter Lungmuß, Dipl.-Kfm. Wirtschafts- u. Organisationswissenschaften
SEMINARINHALT
Seit Beginn des Ukraine-Krieges und des Statements des damaligen Bundeskanzlers Scholz zur “Zeitenwende“ hat sich der Blick auf den Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik geändert.
Die grundlegenden Überlegungen der Politik haben Ausdruck gefunden in Konzeptionen zur “Zivilen Verteidigung“ und der “Gesamtkonzeption militärische Verteidigung“. Darüber hinaus sind alle notwendigen Gedanken im eingestuften “Operationsplan Deutschland“ (OPlan DEU) zusammengeführt worden.
In Folge des Auseinanderbrechens des “Warschauer Paktes“ nach 1990 und damit dem Ende des “Kalten Krieges“ sind in allen Streitkräften der westlichen Welt militärische Fähigkeiten reduziert worden; dazu zählen auch die Reduzierungen der militärischen Logistik und die Aussetzung der Wehrpflicht zum 01.Juli 2011 in Deutschland. Bei Bedarf von logistischer Unterstützung wurde diese “auf dem freien Markt“ durch zivil-gewerbliche Unternehmen eingekauft, was in Friedenszeiten auch gut funktioniert hat.
Bereits nach der Inbesitznahme der KRIM im Jahr 2014 mehrten sich die Stimmen, die Fähigkeiten zur Verteidigung Deutschlands wieder hochzufahren. Dies begann jedoch tatsächlich erst äußerst zaghaft nach Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022.
Neben anderen über die Jahre vernachlässigten Aspekten in der Gesamtverteidigung wurde mit Erarbeitung des OPlan DEU festgestellt, dass sich die Bundeswehr insbesondere auf umfangreiche und gesicherte Unterstützung durch das zivile Transportgewerbe würde abstützen müssen.
Mittlerweile hat der Umfang an interessierten Logistikunternehmen sehr stark zugenommen; eine Zusammenarbeit im Bereich der “Defence Logistics“ ist schon längst kein Nischengeschäft mehr.
Aufgrund seiner Lage in Zentraleuropa wird Deutschland über die eigenen Verteidigungsaufgaben hinaus die Rolle als “Logistische Drehscheibe“ zugewiesen, weil sehr viele der verbündeten NATO-Streitkräfte durch Deutschland hindurch in ihre Einsatzgebiete verlegen müssen. Die NATO fordert von der Bundesrepublik Deutschland umfangreiche Unterstützungsleistungen im Rahmen des sogenannten “Host-Nation-Support“ (HNS). Diese Aufgaben werden Deutschland als Staat in allen seinen Funktionen sehr fordern.
Aus militärischer Sicht gibt es daher mindestens zwei unterschiedliche Unterstützungsnotwendigkeiten für die Streitkräfte. Dies sind zum einen die Transporte im Rahmen der Nachversorgung der deutschen Truppenteile in ihren Einsatzräumen und zum anderen die Unterstützungsleistungen für die NATO-Truppenteile bei der Verlegung in ihre Einsatzräume an der Ostflanke der NATO durch Deutschland.
Dass daneben die Versorgung der Bevölkerung mit Transportleistungen weiterhin sichergestellt werden muss, wird ebenso eine Herausforderung werden.
Mit dem Seminar “Besonderheiten im Transport in der Zusammenarbeit mit den Streitkräften“ (Benennungsvorschlag) wollen wir Sie an die Streitkräfte – Bundeswehr und NATO-Streitkräfte – heranführen, Sie mit Besonderheiten vertraut machen und auf jeden Fall dafür sorgen, dass Sie in der “logistischen-defence-community“ sicher Auftreten und mitreden können, ohne als Nichtwissender gleich aufzufallen.
Wir erläutern die notwendigen Besonderheiten, die zu einer Zusammenarbeit Bundeswehr mit dem Transportgewerbe geführt haben, erklären das “Logistische System der Bundeswehr“, streifen notwendigerweise das Kriegswaffenkontrollgesetz mit seinen konkreten Auswirkungen auf Speditionen, erklären auf fachlicher Ebene die Ladungssicherung speziell bei Militärfahrzeugen und andere die Zusammenarbeit betreffende Aspekte.
PREIS
545,00 € pro Teilnehmer, zzgl. MwSt.,
inkl. Lehrunterlagen, Kaffee/Tee und Tischgetränke sowie Mittagstisch und "Get-Together".
Informationen zur Veranstaltung
| Beginn der Veranstaltung | 23.11.2026 - 12:30 |
| Ende der Veranstaltung | 24.11.2026 - 16:30 |
| Anmeldeschluss | 20.11.2026 - 12:00 |
| max. Teilnehmer | 25 |
| Einzelpreis | 545,00€ (zzgl. MwSt) |
| Veranstaltungsort | Ausbildungszentrum Zeven |
